Wie bisherige Teilnehmer das Programm beschreiben

Statements unserer Alumni

Im Rahmen von HeiParisMax an der Sciences Po Paris von Januar bis April 2016

Leonie Vierck:

Das Verständnis des internationalen Rechts ist oft vorgeprägt durch die nationale Ausbildung. Der Austausch mit der SciencesPo als französischer und internationaler Forschungseinrichtung ist gerade vor diesem Hintergrund ungemein bereichernd. Das intellektuell anregende Umfeld verbunden mit der ständigen Verfügbarkeit eines vertieften, theoretisch reflektierten Diskurses an der SciencesPo sind einmalig.

Die Möglichkeit, einen mehrmonatigen Doktorandenaustausch an der SciencesPo Paris verbringen zu dürfen ist sicherlich ein Privileg. Ich bin daher sowohl HeiParisMax als auch dem DAAD zu großem Dank verpflichtet.

Im Rahmen von HeiParisMax am Max-Planck-Institut im Januar und Februar 2016

Alexandre Senegacnik:

Heutzutage kann sich ein Rechtswissenschaftler schwer in seine eigene nationale akademische Gemeinschaft zurückziehen. Die Gegenüberstellung von verschiedenen Ansichtspunkten und das Austauschen von unterschiedlichen Arbeitsmethoden erscheint in unserem europäischen Kontext umso notwendiger.

Die HeiParisMax-Partnerschaft bietet Doktoranden die Möglichkeit, sich direkt mit renommierten Forschern der jeweiligen Partnerinstitution austauschen zu können. Der Bewerbungsablauf ist vereinfacht und die Integration im Leben der Institution ist ebenfalls erleichtert. Ich bin für diese bereichernde Erfahrung in Heidelberg sehr dankbar und hoffe, bald wieder auf diese Möglichkeit zurückgreifen zu können.

Im Rahmen von HeiParisMax an der Sciences Po Paris von September bis Dezember 2015

Matthias Schmidt:

La liberté n'appartient qu'à ceux qui mettent de leur âme dans beaucoup de grandes affaires et qui ont la passion de les garder sous leur main.
Émile Boutmy, Lettre à Ernest Vinet, 1871


Als erster Teilnehmer der deutschen Seite des Austauschprogramms HeiParisMax hatte ich das Privileg, im Herbst und Winter 2015 an der École de Droit der Sciences Po Paris arbeiten, nachdenken und lernen zu dürfen. Mein großer Dank gilt der gesamten Fakultät, ihren Doktoranden und ihren Studenten, die mich bereits so herzlich integriert haben. Der Austausch war für mich eine einzigartige akademische und kulturelle Erfahrung - auch wenn er in eine Zeit fiel, die Frankreich so geprüft hat. Die deutsch-französische Freundschaft, die unsere beiden Länder verbindet, hat sich angesichts der gemeinsamen Herausforderungen nur noch weiter vertieft.

Im Rahmen von HeiParisMax am Max-Planck-Institut vom 24. - 28. August 2015

Anne-Marie Thévenot-Werner:

Europa muss, ehe es zur militärischen Allianz oder zum wirtschaftlichen Bündnis wird, vor allem eine kulturelle Gemeinschaft im vornehmsten Sinne des Wortes bilden.
Robert Schuman, Für Europa, 1963


Die Partnerschaft zwischen Spitzenrechercheinstituten in Paris und Heidelberg leistet ihren Beitrag zum Aufbau dieser kulturellen Gemeinschaft: sie ermöglicht uns jungen Forschern in die Errungenschaften der jeweils anderen Rechtstradition einzutauchen, sich darüber auszutauschen, unseren Blick zu weiten und unsere jeweiligen Forschungsarbeiten miteinander zu befruchten. Für den herzlichen Empfang am Max-Planck-Instituts bin ich unendlich dankbar.